Grundschule Neuenhaus

    Geschichtenschule

Geschichten aus der Klasse 3 c, geschrieben am 20. Dezember 2011

Der runde Schneeball

  An einem kalten Winternachmittag spielte der kleine Timmi auf dem Spielplatz. Das heißt, er versuchte zu spielen, denn er war erst 4 Tage in Neuenhaus und hatte noch keine Freunde. Alle spielen ist langweilig, maulte er. Aber gerade als er nach Hause gehen wollte, flog ein kleiner runder Schneeball an ihm vorbei und landete direkt neben ihm. Timmi betrachtete den Schneeball. Plötzlich fing der Schneeball an zu sprechen! Er erzählte, dass er hierhin gezogen sei und dass er nach einem Freund suche. Timmi fragte, wieso er sprechen kann, aber der kleine Schneeball wusste es selbst nicht.

  Die beiden trafen sich nun jeden Tag und wurden gute Freunde. aber im Frühling war der Schneeball weg. Er war einfach nicht mehr da. Da sah Timmi eine Pfütze. Wahrscheinlich war der Schneeball also geschmolzen, wegen der Sonne. Schade! Als Timmi den anderen Kindern etwas von seinem Freund erzählte, wurden Timmi und die Kinder auch Freunde. Aber den kleinen Schneeball vergaß er nicht.

Miriam

Die Schneeballschlacht

   An einem kalten Morgen geht Anne nach draußen und läuft durch den Schnee. Plötzlich schmeißt jemand aus einem Busch einen Schneeball. Da, es ist Luca., ihr kleiner Bruder. Anne sagt:" Luca, hör auf!" Nach ein paar Minuten schmeißt Luca schon wieder. Dann macht sich Anne auch eine Schneekugel und wirft sie auf ihn. Bald gehen die beiden ganz nass und kalt nach drinnen. Die Mutter fragt: " Was hat ihr denn gemacht?" "Wir haben eine Schneeballschlacht veranstaltet," sagt Anne. "Zieht euch schnell um, sonst werde ihr erkältet." "Ja machen wir," antworten die Kinder. "Es gibt Essen," ruft die Mutter. "Ja, einen kleinen Augenblick noch."

Emma

Das kleine Monster Puffel

   Es war einmal ein kleines Monster, das hieß Puffel. Es war sehr traurig, denn niemand mochte es. Da beschloss Puffel, aus der Monsterwelt in die Menschenwelt umzuziehen und zu schauen, ob ihn dort jemand mochte. Er irrte um die ganze Welt, ohne Erfolg zu haben. Schließlich kam Puffel in einen einsamen Wald. Puffel wollte gerade in einem Mooshaufen einschlafen, da knackte es im Gebüsch. Doch es war nur ein kleiner Elch. Da schlossen die beiden Freundschaft.

   Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Nils

Die Schneefrau Pia

   Julia und Jan-Luca rennen schnell aus dem Haus. Sie machen eine Schneeballschlacht und bauen eine Schneefrau. Julias kleiner Bruder Jan-Luca holt noch eine blaue Jacke und einen rot-blau gestreiften Schal aus dem Haus. Als Jan-Luca heraus kommt, sieht er, dass Julia schon alle Sachen geholt hat. Sie hat nur noch viel mehr geholt als Jan-Luca. Julia sagt: "Jetzt sieht die Schneefrau noch schöner aus, ich taufe sie auf den Namen Pia." "Schön," meint Jan-Luca, "dann mach ich auch einen Schneemann". Und er haut ab. Pia, die Schneefrau ist richtig schön geworden, findet Julia. Mama holt die Kinder zum Abendbrot ins Haus. Nach dem Abendbrot müssen sie ins Bett, weil es schon 8 Uhr ist.

Maje

Das unbekannte Rascheln

   Jan-Luca und Kai waren heute im Kino und sie haben einen Gruselfilm gesehen. Dann fuhren sie zurück nach Hause. Dort machten sie am Abend den Fernseher an. Auf einmal hörten sie ein Rascheln und ein Knistern. Dann zogen sie sich die Bettdecke über ihren Kopf. Jan-Luca guckte aus dem Fenster. Er fragte leise: "Ist da einer?" Kai dachte, ein Zombie sei im Garten. Da erschrak Jan-Luca, denn auf einmal sprang etwas auf die Fensterbank. Es war nur eine kleine Maus. Da waren Kai und Jan-Luca sehr froh.

 Jan-Luca

Die kleine Julia

   An einem schönen Nachmittag spielt Julia mit Stina. Stina hat Rollschuhe mitgebracht. Die beiden fahren auf der Straße. Julia fällt auf einmal hin. Stina weiß nicht, wen sie um Hilfe bitten soll. Julia weint immer doller. Und dann fängt ihr Knie auch noch ganz dolle an zu bluten. Stina fährt so schnell sie kann und holt Julias Mutter Sandra. Diese fährt mit dem Fahrrad hinter Stina her. Die beiden kommen bei Julia an. Aber Julia ist nicht mehr da. Doch plötzlich springt Julia aus der Tür des Nachbarhauses. Die Nachbarin, Frau Moelert, kommt auch dazu und sagt: "Julias Bein geht es schon viel besser." Mutter Sandra bedankt sich noch einmal bei Frau Moelert. Anschließend spielen Stina und Julia mit einer Barbi. Und dann kommt auch schon Stinas Mutter und holt Stina ab.

Julia

Die beste Freundin Johanna

   An einem schönen Wintertag kommt die schöne Johanna zu spät in die Schule. Anne freut sich sehr. Johanna setzt sich auf ihren Platz. Anne flüstert ihr zu: "Hol schnell deinen Ordner von hinten!" Die schöne Johanna fragt: "Aber wieso denn?" "Wir schreiben jetzt eine Mathearbeit," sagt Anne. Johanna holt ihren Ordner. Nach der Mathearbeit haben sie Religion. In der Pause spielen die schöne Johanna und Anne mit Celine "Pferd". In der 10-Minuten-Pause auch. Die schöne Johanna ist als Pferd ziemlich bockig, so wie ihr Pony Jasper. Ihr müsst wissen, dass Johannas Vater Arno eine eigene Firma hat.

Anne

Ausgerutscht

   Anneke ist gestern zu spät in die Schule gekommen. Sie hat mir in der großen Pause erzählt, warum sie zu spät gekommen ist.

   Anneke hatte am Morgen verschlafen. Als sie sich angezogen hatte, bemerkte sie, dass Mama noch am Schlafen war. Deswegen lag auf ihrem Teller auch kein Brot. Darum musste sie alles selber machen. Als Anneke aufgegessen hatte, lief sie ins Badezimmer, ging auf die Toilette, wusch sich die Hände und putzte sich die Zähne. Sie ging nach unten und zog sich Schuhe, Jacke und Mütze an.

   Anneke hatte sich auch Helm und Warnweste angezogen. Sie hatte sich gleich ihr Fahrrad aus der Garage geholt. Als Anneke an der Kreuzung abgesprungen war, war sie ausgerutscht und auf den Popo gefallen, denn es war glatt. Aber Anneke war gleich wieder aufgestanden und hatte ihr Fahrrad in die Garage geschoben. Danach musste sie ihren Helm absetzen und ihre Warnweste ausziehen. Also ging sie zu Fuß. So war sie zu spät gekommen.

   Zum Schluss der Pause sagte sie noch: "Jetzt weißt du, wieso ich zu spät gekommen bin." Dann klingelte es und wir beiden gingen rein.

Pia